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Erfahrungen unserer Teilnehmer

Die Kraft einer richtigen Atmung ist universell. Auf dieser Seite sammeln wir die persönlichen Erfahrungen von Menschen, die unser Atemtraining absolviert haben. Von Fachleuten, die mehr Fokus suchten, bis hin zu Menschen, die ihre Burnout-Beschwerden überwinden wollten. Lesen Sie ihre authentischen Geschichten und entdecken Sie, wie die Beherrschung der Atmung ihnen half, mehr Kontrolle, Ruhe und Energie in ihr Leben zu bringen. Lassen Sie ihren Erfolg der Beweis dafür sein, was möglich ist.

(Inter)nationaler Dozent & strategischer Botschafter

Helfen Sie Menschen, ihre Freiheit und ihr Lebensglück zurückzugewinnen?

Beim Del Ferro Institut betreiben wir keine Symptombekämpfung. Wir glauben nicht an das „Lernen, met einer Einschränkung zu leben“. Wir setzen auf deren Überwindung.

Seit mehr als 45 Jahren beweisen wir von unserem Stammsitz in Amsterdam aus, dass Stottern und andere atmungsbedingte Beschwerden keine psychischen Probleme sind, sondern eine physische Fehlregulation des Zwerchfellmuskels. Indem wir diesen Muskel – den Motor unserer Atmung – wieder voll unter Kontrolle bringen, bieten wir eine dauerhafte Lösung für jeden, der stottert oder unter atmungsbedingten Beschwerden leidet.

Aufgrund unserer (inter)nationalen Ambitionen suchen wir einen unternehmerisch denkenden Dozenten, der sowohl unsere Kursteilnehmer begleitet als auch unsere Verkaufsaktivitäten vorantreibt.

Was werden Sie tun?

Ihre Rolle kombiniert fundiertes Fachwissen mit einem unaufhaltsamen Tatendrang, um wirklich etwas zu bewegen. Sie sind die treibende Kraft hinter drei entscheidenden Säulen:

1. Menschen beibringen, ihren Zwerchfellmuskel zu beherrschen, damit ein stotterfreies Leben auf sie wartet.

Nach einer intensiven internen Ausbildung werden Sie ein anerkannter Dozent der Del Ferro-Methode. Sie begleiten Kursteilnehmer während unserer Trainings und lehren sie, automatisch fließend zu sprechen. Sie sind der Dreh- und Angelpunkt bei ihrer körperlichen Umstellung hin zu fließendem Sprechen und maximalem Selbstvertrauen.

2. Grenzen im (Spitzen-)Sport verschieben

Die Beherrschung des Zwerchfells ist der Schlüssel zu körperlichen Höchstleistungen. Sie öffnen Türen in der Welt des (Spitzen-)Sports und trainieren Athleten, ihre körperlichen Grenzen zu erweitern. Sie lehren sie, ihre Atmung für höchste Konzentration, ein größeres Lungenvolumen und eine blitzschnelle Erholung einzusetzen.

3. Die Methode (inter)national wachsen lassen

Sie machen die Del Ferro-Methode weltweit bekannt. Sie erkennen Marktchancen und wandeln diese in konkretes Wachstum um. Sie sind verantwortlich für den Vertrieb sowohl der Stottertherapie als auch der Atemtrainings in Deutschland, Europa und darüber hinaus.

Wer sind Sie?

Sie sind eine Autorität mit einer starken, selbstbewussten Persönlichkeit, die Ruhe und Vertrauen ausstrahlt. Sie lieben es, vor einer Gruppe zu stehen, und verstehen es, Menschen mühelos in Ihre Geschichte mitzunehmen.

Sprachgewandtheit auf hohem Niveau

Sie beherrschen Deutsch, Niederländisch und Englisch fließend und auf professionellem Niveau (C1/C2). Sie sind in der Lage, in diesen Sprachen präzise zu unterrichten und komplexe Gespräche zu führen.

Überzeugungskraft aus dem Inhalt

Sie verstehen die physischen und emotionalen Herausforderungen unserer Kursteilnehmer. Sie verfügen over eine gewinnende Ausstrahlung und das nötige fachliche Know-how, um ihnen (sowie neuen Partnern) zu verdeutlichen, welche enorme Transformation möglich ist.

Natürliche Autorität

Sie sind eine Führungspersönlichkeit für die Gruppe und ein strategischer Berater für den (inter)nationalen Markt. Sie behalten das geschäftliche Ziel fest im Blick, ohne dabei das menschliche Maß zu verlieren.

Hintergrund

Ein didaktischer oder (para-)medizinischer Hintergrund (wie Logopädie oder Physiotherapie) ist von Vorteil. Ihre persönliche Leidenschaft und Ihr Glaube an unseren Ansatz sind jedoch entscheidend.

Jeff Tesselaar überwand das Stottern mit Del Ferro

„Mit zwanzig entschied ich: Das muss aufhören. Es schränkt mich in allem ein. In meinem Sport, meinem Studium, meiner Zukunft. Ich wollte das Maximum aus mir herausholen, und das war nur möglich, wenn ich frei sprechen konnte.

Mit der Del Ferro-Methode ist es gelungen. Endlich konnte ich ohne Angst sagen, was ich dachte. Dieses Gefühl wünsche ich jedem, der stottert.“

~ Del Ferro-Botschafter Jeff Tesselaar

Was bieten wir?

Senden Sie Ihren Lebenslauf mit Foto und einem aussagekräftigen Motivationsschreiben an vacature@delferro.nl.

Der Unterschied zwischen einem Versprecher und Stottern liegt in der Anspannung.
Bei einem Versprecher gibt es keine Anspannung oder Angst; man wiederholt einfach kurz ein Wort oder einen Buchstaben und spricht dann weiter.

Beim Stottern hingegen spürt man eine deutliche Anspannung im Körper – oft schon bevor man ein schwieriges Wort oder einen schwierigen Laut aussprechen möchte. Es handelt sich dann um Angst, Kontrolle oder Druck, wodurch die natürliche Atmung und Sprache vorübergehend blockiert werden.

Menschen, die gestottert haben, achten oft besonders auf ihre Sprache. Deshalb denken sie manchmal schon beim kleinsten Stocken: „Oh nein, da war es wieder.“ Dabei handelt es sich oft nur um eine normale Versprecher.

Es ist daher sehr wichtig, zu lernen, zu unterscheiden:

Milde gegenüber sich selbst

Während des Trainings ist es wichtig, nachsichtig mit sich selbst zu bleiben.

Viele ehemalige Stotterer sind streng mit sich selbst: Wenn sie einen Moment innehalten oder stocken, empfinden sie das als „Fehler”.

Aber aufhören ist genau das Richtige. Aufhören bedeutet, dass Sie sich Ihrer Sprache bewusst sind, dass Sie sich für Ruhe und Kontrolle entscheiden – und genau das ist notwendig, um flüssig sprechen zu lernen.

Wir ermutigen alle, gerade die positiven Momente zu sehen:

Denn alles, was du mit Aufmerksamkeit bedachst, wächst.

Konzentrieren Sie sich daher nicht auf das, was schief zu laufen scheint, sondern auf alles, was bereits gut läuft. Das stärkt das Selbstvertrauen und den natürlichen Fluss Ihrer Sprache.

Vertrouwen en groei

Der Weg zu flüssigem Sprechen ist kein Kampf, sondern eine Entwicklung.

Durch das Trainieren Ihrer Atemtechnik, Ihres Bewusstseins und Ihres Selbstvertrauens lernen Sie Schritt für Schritt, entspannt und frei zu sprechen – auch in Situationen, die Ihnen früher Stress bereitet haben.

Wir sagen daher immer:

Aufhören ist nicht falsch. Aufhören ist richtig.

Jeder bewusste Atemzug, jeder Versuch, ruhig zu bleiben, ist ein Schritt nach vorne.

Möchten Sie sofort erfahren, wie auch Sie oder Ihr Kind ein stotterfreies Leben führen können?

Mit Stottern musst du nicht den Rest deines Lebens leben. Bei Del Ferro glauben wir daran, dass Stottern überwunden werden kann. Seit mehr als 45 Jahren beweisen wir täglich, dass Stottern kein psychologischer Defekt ist, sondern eine körperliche Ursache hat, die behandelt werden kann. Dadurch lernen Sie nicht nur, in allen Situationen flüssig zu sprechen, sondern steigern auch Ihr mentaleres Wohlbefinden. Stotterfrei und voller Selbstvertrauen kommt das Leben Ihrer Träume so schnell näher.

Der entscheidende Unterschied: akzeptieren oder überwinden

Logopäden lernen während ihrer Ausbildung, dass Stottern nicht heilbar ist. Deshalb liegt ihr Fokus oft darauf, den Umgang mit Stottern im Alltag zu lernen. Die körperlichen Ursachen des Stotterns und das Erlernen flüssigen Sprechens werden kaum behandelt.

„Ich habe jahrelang bei einem Logopäden in Behandlung gewesen, aber das hat mich nur noch trauriger gemacht. Der Logopäde sagte mir, dass ich es nicht loswerden könnte. Aber ich wollte mich damit überhaupt nicht abfinden. Ich konnte nicht mich selbst sein. Ich wollte sprechen, neue Leute kennenlernen, die Welt entdecken. Durch die Aussage „Akzeptiere es einfach“ schwand meine Hoffnung auf stotterfreies Sprechen immer mehr.“

~ Jeff Tesselaar, Spitzensportler und Botschafter von Del Ferro

Die Fallstricke der traditionellen Logopädie:

Der Del Ferro-Ansatz

Wir befassen uns nicht mit der Frage, warum Sie zu stottern begonnen haben, da dies nicht zur Lösung beiträgt. Sie lernen jedoch eine praktische Lösung, um in jeder Sprechsituation völlig flüssig und selbstbewusst zu sprechen. Die Kursteilnehmer beschreiben dies oft als magisch. Das ist verständlich. Denn durch das Training Ihres Zwerchfells gewinnen Sie die vollständige Kontrolle über Ihre Sprache zurück.

„Ich hatte mehr Angst vor dem Interview als vor dem Wettkampf.

Unser Botschafter Jeff Tesselaar ist der lebende Beweis dafür, was passiert, wenn man die Technik von Del Ferro mit einer Spitzensportlermentalität kombiniert. Als internationaler Spitzensportler im Zehnkampf war er körperlich zu allem fähig, außer zu sprechen.

„Ich saß in einer Stotterfalle. Im Gymnasium war ich Schauspieler. Ich wusste zwar die Antworten im Unterricht, tat aber so, als wüsste ich sie nicht oder hätte meine Hausaufgaben nicht gemacht. Nur aus Angst, ins Stocken zu geraten. In Restaurants bestellte ich nicht, was mir schmeckte, sondern was ich aussprechen konnte. Das ist kein Leben, das ist Überleben.“

Sogar seine sportlichen Leistungen wurden durch sein Stottern beeinträchtigt:

„Ich hatte mehr Angst vor dem Interview nach dem Wettkampf als vor dem Wettkampf selbst. Ich dachte: ‚Jeff, gewinne nicht!‘, denn wenn ich gewinne, kommt der Stadionsprecher mit einem Mikrofon und ich werde vor Tausenden von Zuschauern stottern. Seit ich mein Stottern überwunden habe, ist mein Platz in der Weltrangliste von Platz 44 auf Platz 17 gestiegen. Die Bremse ist endlich weg.“

Die Del Ferro-Methode: 30 % Technik, 70 % Mentalität

Das Überwinden von Stottern ist wie Spitzensport. Man braucht einen Stottertherapeuten, die richtige Technik und die Disziplin zum Trainieren.

1. Der „Werkzeugkasten” (die Sprechttechnik)

Ab dem ersten Kurstag lernen Sie, wie Sie die Sprechtechnik über das Zwerchfell beherrschen. Das ist Ihr Werkzeugkasten. Ob Sie nun vor einem vollen Saal eine Präsentation halten oder einen potenziellen Flirt auf der Straße ansprechen: Sie haben die Kontrolle.

2. Die Disziplin

So wie Jeff jeden Tag für den Zehnkampf trainiert, trainieren unsere Kursteilnehmer ihre Zwerchfellmuskulatur mit der Del Ferro Atem- und Sprechtechnik.

Jeff: „Ich mache meine Übungen immer noch jeden Morgen und Abend. Das dauert 15 Minuten. Anstatt 15 Minuten lang ziellos auf meinem Handy zu scrollen, investiere ich in meine Sprachfreiheit. Das gibt mir Ruhe, eine bessere Konzentration beim Sport und eine flüssige Stimme.“

3. Die Konfrontation

Wir bringen Ihnen nicht bei, Sprechsituationen zu vermeiden, sondern sie zu suchen.

Jeff suchte die Konfrontation, indem er sich an seine Professoren an der Universität wandte:

„Ich sagte: ‚Ich habe eine Stottertherapie gemacht und wende jetzt eine bestimmte Technik an. Es kann sein, dass meine Präsentation etwas länger dauert.‘ Das Ergebnis? Enormer Respekt und die völlige Freiheit, meine Geschichte zu erzählen. Jetzt gibt es nichts, was ich lieber mache, als Präsentationen zu halten.“

Die unsichtbare Trauer der Eltern

Wir stellen oft fest, dass der Einfluss des Stotterns auf die Umgebung unterschätzt wird. Kinder werden zu Experten darin, ihr Stottern zu verbergen.

Die Maske

Kinder tun so, als wären sie schüchtern, obwohl sie eigentlich Angst vor dem Sprechen haben.

Der Schmerz

Kürzlich erzählte Jeffs Mutter in einem Interview emotional, dass sie nicht bemerkt habe, wie tief die Trauer ihres Sohnes war, als er stotterte. Er gab sich immer stark, litt aber innerlich mehr, als sie für möglich gehalten hätte.

Die Lösung

Wir bieten spezielle Begleitung für Eltern von Kleinkindern (2 bis 5 Jahre), um die Zeit bis zum Kurs (ab 6 Jahren) zu überbrücken, damit das Stottern nicht dauerhaft wird.

Machen Sie den Vergleich

Logopädie / traditionelle TherapieDel Ferro-Methode
EndzielAkzeptanz des Stotterns100 % flüssiges Sprechen
LösungPsychologische Gespräche und Erlernen von TricksKörperliches Training der Atemmuskulatur
GeschwindigkeitMonate oder Jahre dauernder Prozess4- oder 5-tägiger Kurs, ergänzt durch 2 Nachsorge-Sitzungen
Ergebnis „Man muss damit leben lernen“ „Vom ersten Kurstag an spricht man fließend“
BegleitungWöchentliche PrivatsitzungenKompakter 4- oder 5-tägiger Kurs in der Gruppe mit individueller und mentaler Begleitung

Dein Weg in die Freiheit beginnt hier

Ob Sie nun 12 oder 53 Jahre alt sind, Stottern kann überwunden werden. Es erfordert lediglich eine Entscheidung: Bleiben Sie innerhalb der Mauern Ihres Stotterkäfigs oder greifen Sie zu dem Werkzeugkasten, den wir Ihnen anbieten?

Sind Sie bereit für ein stotterfreies Leben? Vereinbaren Sie jetzt einen kostenlosen und unverbindlichen Beratungstermin von 30 Minuten. Wir beantworten sofort alle Ihre Fragen und zeigen Ihnen, wie ein stotterfreies Leben für Sie oder Ihr Kind aussehen kann.

Stotterst du und möchtest du dies vollständig loswerden?

Während des unverbindlichen Beratungsgesprächs erklären wir Ihnen gerne, wie Sie dies mit der Del Ferro-Methode erreichen können und welches Kurspaket am besten zu Ihnen passt.

Haben Sie Fragen zu den Erstattungsmöglichkeiten oder zu anderen Themen? Wir beantworten gerne alle Ihre Fragen.

Das Online Gespräch dauert 30 Minuten und ist auch abends möglich.

„Machen Sie Ihre Angst zu Ihrer Herausforderung. Der Weg zu flüssigem Sprechen ist ein Prozess, der Ihnen Freude bereiten kann. Jede gelungene Präsentation, jedes Gespräch beim Bäcker ist ein Sieg über sich selbst.“

~ Jeff Tesselaar

Möchten Sie mehr über die Stottertherapie erfahren?

Unsere Lehrer sind oft Experten aus eigener Erfahrung. Sie wissen, wie es sich anfühlt, beim Sprechen ins Stocken zu geraten, und wissen genau, wie man das Stottern loswird!

Kurse für Erwachsene | Durchbrechen Sie tief verwurzelte Muster

Kurse für Jugendliche | Starte selbstbewusst ins Studentenleben

Kurse für Kinder (6 bis 12 Jahre) | Geben Sie Ihrem Kind seine Stimme zurück, bevor Mobbing eine Rolle spielen kann.

Stottern zu verstecken war ein Tagesjob

Ich habe es immer geschafft, mein Stotterproblem gut zu verbergen. Den Leuten ist zwar etwas an meiner Art zu sprechen aufgefallen, aber sie konnten es oft nicht genau zuordnen. Vor allem Fremde. Mein Stottern bestand hauptsächlich aus unkontrollierten Pausen und unhörbaren Blöcken, die ich mit Zögern, Stoppwörtern und Tricks überspielte. Manchmal konnte ich es so gut verbergen, dass niemandem etwas auffiel.

Aber das zu verstecken war ein Tagesjob. 365 Tage im Jahr. Nicht einen Tag frei für eine Weile, nicht für mein ganzes Leben.

Die Angst, durchzufallen, war so übermächtig, dass ich sie nie loslassen konnte. Denn die Scham blieb, selbst bei den Menschen, die mir am nächsten standen. Weil ich mich minderwertig fühlte. Ich konnte etwas nicht tun, was für alle um mich herum mühelos war, selbst für die größten Schwachköpfe: fließend sprechen.

Das Einzige, was ich nicht konnte

Und das, obwohl ich viele Talente hatte. Ich war gut in meinem Job, verdiente mein eigenes Geld, schrieb schöne Texte, hatte einen Sinn für Mode und Stil, konnte Liebe geben und empfangen. Alles wurde von der einen Sache in den Schatten gestellt, die ich nicht tun konnte.

Therapien, die mir beibrachten, mit meinem Stottern umzugehen, halfen kaum, weil ich nicht lernen wollte, damit zu leben.

Ich konnte einfach nicht akzeptieren, dass ich nicht sagen konnte, was ich wollte. Denn das hinderte mich daran, ich selbst zu sein, zu zeigen, wer ich wirklich war. Wie konnte ich akzeptieren, dass ich immer hinter einem Vorhang bleiben musste?

Wie der Abend begann

Ich war müde. Ich hatte die Nacht zuvor schlecht geschlafen, was mich frustrierte, weil ich an diesem Tag ein wichtiges Telefonat führen musste. Und jetzt wollte ich mit einem Freund essen gehen, den ich schon lange nicht mehr gesehen hatte. Schlecht geschlafen zu haben, wirkte sich immer auf mein Sprechen aus. Noch bevor ich an diesem Morgen den Wecker ausgeschaltet hatte, spürte ich, wie die Unruhe durch meinen Körper strömte.

Ein weiterer Tag der verkrampften Hoffnung, dass alles gut gehen würde. Ein weiterer Tag.

Um sieben Uhr abends hatte ich mich mit meinem Freund verabredet. Das Restaurant war nur fünf Minuten mit dem Fahrrad entfernt, aber ich fuhr erst los, als ich sicher war, dass ich sieben Minuten zu spät kommen würde. Dann war ich sicher, dass sie schon da war, dass sie einen Tisch reserviert hatte, dass sie ihren Namen genannt hatte.

Aber als ich näher komme, sehe ich, dass sie gerade ihr Fahrrad abschließt. Schnell schieße ich hinter ein geparktes Auto, damit sie noch als Erste eintreten kann. Denn nichts scheint schlimmer zu sein, als allein mit dem Kellner stottern zu müssen – geschweige denn vor ihr zu stottern.

Am Tisch begrüße ich sie enthusiastisch, fast mit Erleichterung. Tief im Innern fühle ich mich meinen Freundinnen immer unterlegen und kann mich des Gefühls nicht erwehren, dass ich froh sein sollte, dass sie etwas mit mir unternehmen wollen. Schließlich bin ich ja nur jemand mit einem Sprachfehler. Trotzdem nett: immer verständnisvoll, immer ein offenes Ohr. Denn Zuhören ist sicher. Wenn ich zuhöre, muss ich eine Zeit lang nicht auf der Hut sein. Interessierte Fragen zu stellen, kommt mir auch ganz gelegen, denn dann bleibt die Aufmerksamkeit auf den anderen gerichtet.

Mit einem Nicken bestelle ich Nudeln

Meine Freundinnen brauchen keine Angst vor Kritik von mir zu haben. Wenn ich mit etwas nicht einverstanden bin oder eine ablehnende Meinung habe, würde ich mir lieber auf die Zunge beißen, als es zu sagen. Was, wenn sie es falsch auffassen, wenn sie wütend werden? Wenn ich mich verteidigen muss, werde ich mich wahrscheinlich gar nicht äußern.

Also nicke ich, stimme zu, lächle ermutigend und sage: „Ja, das weiß ich. In der Zwischenzeit denke ich nur: Wenn es doch nur weiter so gut laufen würde. Wenn ich nur nicht über meine Worte stolpere. Wenn ich nur nicht durchfallen würde.

Die erste Stunde im Restaurant verläuft einigermaßen gut. Es ist nett und laut, was das Sprechen erleichtert. Warum, weiß ich nicht. Als ob ich so viele meiner eigenen Tricks nicht verstehen würde.

Warum macht das einleitende Wort „nun“ jeden Satz einfacher? Warum hilft es, wenn ich nur ein bisschen lauter spreche?

Der Kellner steht direkt hinter mir, wenn ich die Bestellung aufnehme. Das macht einen Unterschied. Ich zeige auf meine Wahl auf der Speisekarte. Bitte machen Sie mir das. Ich darf zwischen weißem Reis und Nudeln wählen. Ich hätte gerne weißen Reis genommen, aber im Moment traue ich mich nicht, diese Worte auszusprechen, und nicke, als der Kellner Nudeln vorschlägt. Na gut, auch gut.

Ich erwäge, meine Geschichte zu schlucken

Ich erkundige mich nach dem neuen Arbeitsplatz meiner Freundin. Gefällt er ihr? Wie geht es ihrem Freund?

Dann fragt sie, wie es mir geht. Ich habe ‚zufällig‘ einige Artikel in meiner Tasche. Und noch zufälliger: Bilder von meinem letzten Urlaub. Darüber zu sprechen ist viel einfacher, wenn die Aufmerksamkeit meiner Worte durch Bilder abgelenkt wird.

Indem ich bestimmte Wörter vermeide, Sätze umdrehe, so tue, als fiele mir kein Wort ein, auf Bilder zeige, Stoppwörter verwende, so tue, als würde ich husten, mit dem Fuß unter dem Tisch wackle und in strategischen Momenten einen Bissen vom Essen nehme, gelingt es mir, die meisten Stotterer zu umgehen.

Dann fragt sie, ob ich manchmal immer noch so trübsinnig sei. Das war doch der Grund, warum ich unsere letzte Verabredung abgesagt hatte, oder?

Ich überlege, ob ich meine Geschichte schlucken soll. Selten gebe ich mich zu erkennen. Stattdessen lenke ich das Gespräch wieder auf sie zurück. Wie war eigentlich ihre Reise nach New York?

Machen Sie keine große Sache daraus

Ich beschließe, trotzdem etwas Persönliches zu sagen. Mit Freundinnen sollte man doch reden können, oder? Und sie sollte es verstehen. Sie weiß, dass ich schon mehrere Stottertherapien hinter mir habe. Sie sollte merken, dass es in letzter Zeit immer schlimmer geworden ist.

Ich nehme einen tiefen Atemzug. Mein Gesicht zuckt davon. Also, es läuft wieder sehr schlecht mit meinem Stottern. Ich fühle mich wirklich schlecht dabei“, sage ich.

Sie zuckt mit den Schultern. Na ja“, sagt sie. ‚Du kannst manche Dinge so groß erscheinen lassen. Du solltest aus deinem kleinen Problem nicht so viel Aufhebens machen.

Mein Kopf beginnt zu pochen. Er wird vor meinen Augen rot.

Das ist kein kleines Problem“, sage ich und stoße meinen letzten Atemzug aus. Das ist das Problem in meinem Leben, das alles andere überschattet. Immer. Sie müssen verstehen, dass das für mich sehr schlimm ist und mich sehr beunruhigt“.

Meine Worte kommen glatt heraus, als ob die Emotion meine Sprache vorübergehend befreit.

Ich glaube, du übertreibst ein wenig“, sagt sie sanft. Wir haben alle etwas. Sieh mich an, ich habe sehr weiße Haut, das finde ich auch lästig. Du hast nur, dass du manchmal ein bisschen schwankst. Aber gut. Da musst du drüber wegkommen.‘

Es ist schlimm“, sage ich fröhlich. Ich fühle mich durch dieses Problem einfach behindert.

Sie zieht die Augenbrauen hoch. ‚Sieh an, sieh an. Das ist irgendwie eklig. Das ist eigentlich eine ziemliche Beleidigung für Menschen, die wirklich behindert sind.‘

Sie sieht mich kühl an und steht auf, um zur Toilette zu gehen.

Ich sehe sie an.

Ich möchte aufspringen. Weglaufen. Den Tisch umschmeißen. Die Teller durch die Wohnung fliegen lassen. Aus wilder Wut. Aus hilflosem Kummer.

Wie der Abend endete

Als sie zurückkommt, habe ich mir die Tränen abgewischt.

Ich lächle. ‚Hören wir auf, darüber zu reden‘, sage ich beruhigend. Sag mir, wie war New York?

Am Fahrrad küssen wir uns zum Abschied. Netter Abend, was?“, sagt sie.

Ich nicke. Winken. Fahre so schnell ich kann weg.

Bis tief in die Nacht hinein bleibe ich wach. Die Stadt ist ruhig, aber in meinem Kopf wütet ein Sturm. All die Worte, die ich verschluckt habe, all die Gespräche, die ich nie geführt habe, hallen in meinem Kopf nach.

Dann, irgendwo zwischen Wut und Erschöpfung, fügt sich alles zusammen. So kann mein Leben nicht weitergehen. Ich weigere mich, mich länger hinter dem Schweigen zu verstecken.

Ein paar Monate später spreche ich frei.

Ohne Angst.

Ohne Schwierigkeiten.

Die Del Ferro-Methode hat mir das gegeben, was ich immer vermisst habe:

Meine eigene Stimme.

Mehr als die Hälfte der Erwachsenen hat mit Urlaubsstress zu kämpfen

Endlich ist sie da: die Weihnachtszeit. Die Zeit, auf die die meisten von uns sehnsüchtig warten. Obwohl die Feiertage dazu gedacht sind, sich zu entspannen und neue Energie zu tanken, können sie für manche auch zu einer Quelle von Stress werden: Feiertagsstress. Für Menschen, die stottern, kann dieser Stress noch intensiver sein und ihr Sprachproblem sogar vorübergehend verschlimmern. In meinem Gastblog gehe ich etwas näher auf dieses Thema ein und gebe einige Tipps zur Stressbewältigung.

Urlaub wird oft mit Entspannung und Spaß verbunden. Die Menschen freuen sich oft monatelang auf sie und haben hohe Erwartungen. Aber gerade diese hohen Erwartungen können zu Druck und Stress führen. Im Urlaub sind die Menschen oft neuen Situationen ausgesetzt, z.B. Reisen zu unbekannten Zielen, Kommunikation mit Menschen, die sie nicht kennen, und dann auch noch in einer fremden Sprache. Wenn Sie ein Stotterproblem haben, können diese Faktoren ein Auslöser sein, der das Stottern gerade in den Ferien verschlimmert. In unserem Institut ist die Zeit vor und während der Ferien daher auch eine mega-lastige Zeit. Viele junge Leute entscheiden sich für ein intensives Training, um ihr Stottern innerhalb von fünf Tagen loszuwerden, damit sie ihre Ferien mit Selbstvertrauen und flüssigem Sprechen genießen können.

Aber selbst wenn Sie nicht stottern, zeigen Untersuchungen, dass mehr als die Hälfte der Bevölkerung unter Urlaubsstress leidet. Sie sind raus aus Ihrer sicheren Umgebung. Oder Sie kommen bereits erschöpft und gestresst von Ihren anstrengenden Arbeitswochen an Ihrem Zielort an. Die meisten von uns brauchen Tage, um Stress abzubauen. Aber wie schön wäre es, wenn Sie von Anfang an einen entspannten Urlaub genießen könnten?

Effiziente Atmung ist ein wirksames Mittel gegen Stress

Effizientes Atmen ist ein mächtiges Werkzeug, das sich direkt auf unser körperliches und geistiges Wohlbefinden auswirkt. Wenn wir gestresst sind, neigen wir dazu, unbewusst mehr zu atmen. Wenn Sie nervös sind, wird Ihre Atmung höher, flacher und schneller. Die Betonung liegt dann darauf, viel einzuatmen, während Sie weniger ausatmen. Die nicht ausgeatmete Luft zirkuliert weiter in der Lunge und im Blut. Dies führt zu einer falschen Zusammensetzung von Sauerstoff und Kohlendioxidgas. Diese Kombination führt dazu, dass Sie sowohl körperlich als auch geistig in Schwierigkeiten geraten. Wir können also atmen. Das Problem ist oft das Ausatmen.

Nachfolgend finden Sie eine Atemübung nach der Del Ferro-Methode, die für ein sofortiges entspanntes “Urlaubsgefühl“ sorgt. Sie können diese Übung im Stehen oder im Liegen durchführen. Zur Vorbereitung auf oder während Ihrer Reise. Aber auch wunderbar, wenn Sie auf Ihrer Strandliege liegen und sich einfach nur völlig entspannen wollen:

Das Ausatmen und die anschließende Pause sind ein perfektes Beruhigungsmittel, da sich Ihr Zwerchfellmuskel völlig entspannt. Diese Übung hilft Ihnen auch, aus Ihrem Kopf, Ihren Sorgen und/oder Ihren Gedanken herauszukommen. Wenn Sie diese Übung mehrmals am Tag machen, werden Sie feststellen, dass Sie ruhiger werden. Versuchen Sie nicht, Ihren Bauch beim Einatmen bewusst zu dehnen. Die Bauchatmung wird in den Korridoren oft empfohlen, aber den meisten Menschen fällt dies sehr schwer. Hinzu kommt, dass die Luft nicht in Ihren Bauch, sondern in Ihre Lungen gelangt. Wenn Sie nach der Del Ferro-Technik atmen, nutzen Sie die unteren Teile Ihrer Lungen, Ihr Zwerchfell und Ihre Rippen, was wissenschaftlich erwiesenermaßen eine sehr effektive Methode ist, um so effizient und entspannt wie möglich zu atmen.

Für Menschen, die stottern, ist diese Übung ebenfalls sehr gut geeignet. Allerdings ist dann eine spezielle Sprechtechnik erforderlich, um das Stottern loszuwerden. Es ist wichtig zu wissen, dass Sie immer mit einer Ausatmung sprechen sollten. Wenn Sie weitere Tipps zu diesem Thema wünschen, vereinbaren Sie einen kostenlosen Beratungstermin mit einem unserer Therapeuten.

Sorgen Sie schließlich dafür, dass die Vorbereitung reibungslos verläuft. Das Anfertigen von Listen ist oft hilfreich. Bleiben Sie im ‚Jetzt‘, was Sie erreichen, wenn Sie die obige Übung mehrmals täglich durchführen und Sie werden feststellen, dass sich sowohl Ihr Geist als auch Ihr Körper entspannen.

Bon voyage!

Sonnige Grüße von Ingrid

Eine Atemfrequenz von sechs bis acht Mal pro Minute ist ausreichend, aber die meisten Menschen atmen viel schneller. Dies führt zu Müdigkeit, Unruhe und Rastlosigkeit. Beschwerden, die wiederum zu einer häufigeren und schnelleren Atmung führen.

Der falsche Weg

Etwa 85 Prozent der Weltbevölkerung atmet falsch. Dies kann z. B. zu Hyperventilation führen. „Allein in den Niederlanden sind eine Million Menschen mit dieser Art von Beschwerden registriert“, sagt Ingrid Del Ferro, Spezialistin für Stottern und Hyperventilation und deren Überwindung.

„Das ist dann eine akute Hyperventilation, bei der man zum Beispiel in einem Geschäft steht und plötzlich denkt: Panik, ich werde ohnmächtig! Es gibt aber auch eine chronische Hyperventilation mit Symptomen wie Schwindelgefühlen, ein Spannungsgefühl in der Brust, Schwindel oder Müdigkeit.“

Ermüdung durch chronische Hyperventilation

Ein Grund dafür ist, dass Menschen unter Stress oft mit der Brust und den Schultern hoch atmen. „Sie spannen den ganzen Tag Brust und Schultern an, obwohl diese nichts mit dem Atmen zu tun haben. Das ist ungeheuer anstrengend“, sagte Del Ferro. „Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Minute Brustatmung so viel Energie verbraucht wie das Heben eines 60-Pfund-Gewichts über den Kopf. Davon kann man sehr stickig werden. Oft entwickelt sich danach auch die Angst vor dem Hyperventilieren.

So durchbrechen Sie die chronische Hyperventilation

Die gute Nachricht: Sie können die Abwärtsspirale mit einer speziellen Atemtechnik durchbrechen.

„Die Idee ist , nur mit den Rippen zu atmen , um eine hohe angespanntes und flaches Atmen zu vermeiden. Sie werden feststellen, dass Sie sofort mehr Raum, Ruhe und Entspannung in Ihrem Kopf und Körper spüren „, sagt Ingrid Del Ferro. Der Atmungsexperte Koen de Jong, Autor von Verademing, fügt hinzu: „Es ist gut, dies 100 Tage lang jeden Tag 10 Minuten lang bewusst zu tun. Denn alle möglichen Untersuchungen zeigen, dass man etwa drei Monate braucht, um bestimmte Verhaltensweisen an- oder abzulernen. Sei es ein unerwünschtes Verhalten wie Rauchen oder ein erwünschtes Verhalten wie ruhiges Atmen. Wenn Sie 100 Tage lang täglich 10 Minuten lang richtig atmen, wird sich das in Ihrem System festsetzen und Sie werden automatisch anders atmen.“

Bei anhaltenden oder schweren Symptomen sollten Sie immer einen Arztaufsuchen.

Die Symptome nehmen von der ersten Sitzung an ab

Jedes Mal ein großartiges Erlebnis für unsere Schüler. Man gewöhnt sich nie daran. Wollen auch Sie beschwerdefrei leben?